Interessante Städte

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Eine Reise in die Goldene Stadt Prag

Reich an eindrucksvollen Baudenkmälern und bedeutenden Kunstschätzen liegt Prag an der wunderschönen Moldau. Viele Literaten erblickten hier das Licht der Welt und heute ist Prag mit ihren rund 1,2 Millionen Einwohnern die Hauptstadt der Tschechischen Republik und das kulturelle Zentrum des Landes. Bereits im 14. Jahrhundert erstrahlte Prag neben Paris als eine der glanzvollsten Städte Europas.

Die Metropole beherbergt eine Vielzahl von Theatern, Galerien und anderen kulturellen Einrichtungen. Außerdem besitzt die Stadt einige sehr schöne Shoppingmeilen. Viele weltbekannte Sehenswürdigkeiten ziehen die Touristen aus aller Welt an.

Das milde Klima mit  atlantischen und kontinentalen Einflüssen lockt jedes Jahr unzählige Besucher zu einer Sightseeingtour nach Prag. Vor allem in den Sommermonaten, wenn die Sonne vom blauen Himmel lacht, wimmelt es vor Urlaubern. Wer die Stadt lieber in Ruhe entdecken möchte, sollte Prag im Winter besuchen. Wenn es kalt ist und Schnee liegt, ist mit Touristenströmen nicht zu rechnen und ein besonderer Charme liegt auf der Stadt. Mit ihren schmalen Gassen, den einzigartigen Plätzen und interessanten Sehenswürdigkeiten ist Prag bei Touristen aus aller Welt ein bevorzugtes Reiseziel.

Am linken Moldau-Ufer liegt die Prager Neustadt. Sie wurde vor etwa 600 Jahren errichtet. Der „Wenzelsplatz“ ist sowohl der Mittelpunkt als auch das Prachtstück der Neustadt. Er ist der größte Platz in Prag und war früher als „Pferdemarkt“ bekannt. Heute lädt die geschmackvolle Einkaufsmeile mit Geschäften, Cafés und Restaurants zu einem Bummel ein und in den Theatern, Kinos und Museen können Urlauber die kulturellen Veranstaltungen genießen.

Der „Wenzelsplatz“ eignet sich ausgezeichnet, um von hier aus zu einer Stadtbesichtigung aufzubrechen. Der historische Stadtkern wurde im Jahr 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und ist gut zu Fuß erreichbar. Hier befindet sich das „Altstädter Rathaus“ mit der astronomischen Uhr, der Barockbau der „Sankt-Nikolaus-Kirche“ sowie die „Teynkirche“ im gotischen Gewand. Reizvoll ist auch der spätgotische, 65 Meter hohe „Prager Pulverturm“ am Platz der Republik sowie das „Karolinum“.

Die Karlsbrücke über die Moldau ist ein Musterbeispiel mittelalterlicher Baukunst. Die Altstadt und die Kleinseite werden durch die Karlsbrücke miteinander verbunden. Die Steinbrücke über die Moldau hat eine Länge von 500 Metern und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Sie zieht Touristen, Künstler sowie Musiker und Souvenirhändler mit ihren Ständen gleichermaßen in ihren Bann. Da die Brücke für den Autoverkehr gesperrt ist, können Fußgänger in Ruhe die Atmosphäre und die fantastische Aussicht auf die „Prager Burg“ genießen.

Der gotische Veitsdom ist die Zentralkirche Prags und besitzt ein sehr sehenswertes Inneres. Der Hradschin (Burg) thront über der Stadt und scheint Prag zu beherrschen. Dort befindet sich das tschechische Parlament, sowie der Amtssitz des Präsidenten. Die Nerudagasse beherbergt eine Zahl kleiner Läden, wie sie in vergangenen Jahrhunderten üblich waren.Diese thront majestätisch auf dem Hradschin Berg. Die Burg gehört zu den Favoriten unter den Ausflugszielen. Sie wurde bereits im Jahr 880 gegründet und hinterlässt mit ihren vielen mittelalterlichen Gebäuden wie dem Kloster, der Kirche und dem Burgpalast einen unvergesslichen und bewundernswerten Eindruck.

Prag lässt sich nicht an einem Tag erkunden – die Stadt strotzt vor Sehenswürdigkeiten und verspricht ihren Gästen Urlaubstage voller Überraschungen.

Urlauber, die ein Ferienhaus Liberec gebucht haben, kommen in den Genuss einer der wunderschönsten Landschaften und faszinierendsten Städte Tschechiens. Liberec mit seinen mehr als 100000 Einwohnern befindet sich im Norden des Landes und in unmittelbarer Nähe zu Deutschland und Polen. Die Stadt liegt eingebettet in einer herrlichen Landschaft, geprägt vom Isergebirge, Jeschkengebirge sowie der Lausitzer Neiße, die unter anderem durch Liberec fließt.

Dank der zahlreichen Gebirge eignet sich die Region hervorragend für lange Wanderungen. Im Winter erfährt Liberec dank großem Schneevorkommen regelmäßig Besucheranstürme von Wintersportlern aus allen Teilen der Erde.

Liberec – einzigartige Sehenswürdigkeiten

Dank der großen Anzahl einzigartiger Sehenswürdigkeiten eigent sich Liberec und Umgebung ideal für einen Kultururlaub. Als eine der schönsten Attraktionen gilt dabei das Rathaus. Dieses Ende des 19. Jahrhunderts erbaute architektonische Meisterwerk gilt als eines der schönsten europäischen Bauwerke der Neorenaissance und imponiert mit einer atemberaubenden Aussenfassade.

Ebenfalls sehenswert ist die neugotische „Kirche des Göttlichen Herzens des Herrn“, welche im Inneren mit einem großen Altar und der Statue des Göttlichen Herzens Jesu zu überzeugen weiß.

Ein Gotteshaus aus dem frühen 18. Jahrhundert können Besucher mit der „Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit“ in Vratislavice bestaunen. Das barocke Gebäude repräsentiert sowohl an der Aussenfassade als auch mit mehrern Gemälden im Inneren das Motiv der Heiligen Dreifaltigkeit.

Bei einem Spaziergang durch die Innestadt von Liberec werden Urlauber auch an dem wunderschönen „Kaffeehaus Post“ vorbeikommen, welches sehr stark an Wiener Kaffeehäuser erinnert. Hier können Gäste bei einem köstlichen Kaffee die herrliche Innenausstattung geprägt von überdimensionalen Spiegeln, vergoldetem Stuck und Kachelfußböden genießen.

Auf die ältesten Häuser der Stadt treffen Urlauber in der Windgasse. Hier befinden sich die wunderschönen Wallensteinhäuser, welche Ende des 17. Jahrhundert erbaut wurden und ursprünglich im Besitz von Handwerkern und Tuchmachern waren. Faszinierend sind dabei insbesondere die Aussenfassaden dieser sehr gut erhaltenen Fachwerkhäuser.

Für einen Ausflug mit der Familie lohnt sich ein Besuch des berühmten „Liberec Zoo“, welcher einst der älteste Zoo der ehemaligen Tschechoslowakei war. Hier können auf einem riesigen Gelände seltene Tierarten wie beispielsweise die Pferdeantilope, Seelöwe oder der chinesische Leopard besichtigt werden.

Insbesondere feminine Besucher geraten regelmäßig bei einer Besichtigung des „Botanischen Gartens von Liberec“ ins Schwärmen. Dieser imponiert mit der größten Seerose der Welt, sehr alten Kamelien, zahlreichen Orchideen und Kakteen sowie einem Meeresaquarium und einer Ausstellung von Süsswasserfischen.

Ferien am Rande des Riesengebirges

Die tschechische Stadt Königgrätz (tschechisch: Hradec Králové; rund 95.000 Einwohner) liegt auf 235 m Höhe in den hügligen südlichen Ausläufern des Riesengebirges. Dieses Gebirge, das teils zu Polen, teils zu Tschechien gehört und dessen höchster Gipfel, die Schneekoppe (1.602 m) auch der höchste Berg Tschechiens ist, bietet Skisportlern eine lange, schneesichere Wintersportsaison mit wirklich kalten Temperaturen. Die Skigebiete – teilweise sehr gut auch für Anfänger geeignet – sind im europäischen Vergleich recht preisgünstig und aus deutscher Sicht oft noch Geheimtipps!

Als Urlaubsquartier ist Königgrätz auch in der Sommersaison auf jeden Fall zu empfehlen, denn es ist eine für Kulturfreunde interessante und verkehrsmäßig gut angebundene Stadt. Königgrätz ist wegen der Schlacht, die im Jahr 1866 hier zwischen Preußen und Österreichern stattgefunden hat, in die Geschichtsbücher eingegangen. Aber der Unterschied zwischen der Stadt aus den Geschichtsbüchern, die damals noch Festungsmauern hatte, und dem heutigen Hradec Králové könnte nicht größer sein! Die Stadt ist modern, hier finden jährlich Hip Hop- und Jazz-Festivals statt. Eine interessante Kunstausstellung bietet die „Galerie der Modernen Künste“ am Marktplatz. Viele öffentliche Gebäude und auch Privathäuser sind im Jugendstil erbaut worden. Geradezu postmodern wirkt das Gebäude des „Ostböhmischen Museums“. Aber auch ein mittelalterliches Bauwerk ist eine Besichtigung wert: Die Heilig-Geist-Kathedrale wurde zu Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut.

Im Sommer ist die Umgebung von Königgrätz ideal zum Wandern und Radfahren. Wer Wintersport treiben möchte, kann von hier aus verschiedene Skigebiete im Riesengebirge erreichen. Drei dieser Skigebiete seien hier kurz vorgestellt:

Für Anfänger zu empfehlen: der Skipark Prkenný Dul

Dieser Skipark mit Skischule befindet sich nah der Stadt Zacler (deutsch: Schatzlar). Im Skipark Prkenný Dul können Skiausrüstungen und Snowboards ausgeliehen werden. Die zum großen Teil für Anfänger geeigneten Abfahrtsstrecken werden wenn nötig künstlich beschneit. Zur Abwechslung können Pferdeschlittenfahrten gebucht werden. Auch Bowlingbahnen sind vorhanden.

Schöne Loipen für Langläufer: der Skipark Malá Úpa

Malá Úpa ist ein Ort nahe der polnischen Grenze. Der deutsche Name lautet Kleinaupa. Der Skipark Malá Úpa bietet für Abfahrtsläufer sechs Schlepplifte und insgesamt sechs Pisten (fünf leicht, eine mittelschwer). Besonders Skilangläufer kommen gern nach Malá Úpa, denn das Skigebiet bietet mehrere schöne Rundstrecken.

Auch die Riesengebirgsmagistrale, eine insgesamt 80 km lange Langlaufstrecke, führt vorbei. Hier, auf dem sehr schneesicheren Hauptkamm des Riesengebirges, können auch interessante Schneewanderungen unternommen werden, auch mit Abstechern über die polnische Grenze.

Spaß für Abfahrtsläufer und Snowboarder: der Skipark Mlade Buky

Das Dorf Mlade Buky liegt auf ungefähr 480 m Höhe, der Skipark Mlade Buky auf rund 550 bis 670 m Höhe. Ein Sessellift und acht Schlepplifte bringen die Abfahrtsläufer zum Ausgangspunkt der Pisten (insgesamt eine mittelschwere und neun leichte Pisten). Für Snowboarder steht eine Halfpipe zur Verfügung – und für alle eine Bar zum Aprés Ski!

Die berühmten tschechischen Kurorte Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary, ca. 54.000 Einwohner) und Marienbad (Mariánsky Lázné, ca. 14.000 Einwohner) liegen in Westböhmen in einem idyllischen Hügelland am Rand des Erzgebirges. Hier, auf Höhen von rund 400 bis 1.000 m, ist der Sommer in der Regel nicht allzu heiß, der Winter lang und ziemlich schneesicher.

Kur und Sport in Karlsbad

Ein Urlaub in Karlsbad ist ideal für alle, die die glamouröse Atmosphäre eines traditionsreichen mitteleuropäischen Kurortes und zugleich Wellness und Entspannung genießen möchten. Eine Kur in Karlsbad ist das ganze Jahr über möglich. Das Mineralwasser von Karlsbad kann innerlich angewendet werden, z.B. bei Verdauungsstörungen oder Problemen mit Leber und Galle, oder auch äußerlich bei rheumatischen Erkrankungen. Zudem bieten die Kurkliniken auch Wellnessanwendungen an.

In und um Karlsbad sprudeln zahlreiche Mineralquellen. Die stärkste der Quellen – der „Sprudel“ – ist zugleich die spektakulärste Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Quelle ist im Kurpark in einem Brunnen gefasst und tritt als 14 m hohe Fontäne an die Oberfläche.

Zu den schönsten Bauwerken der Stadt zählen die Kolonnaden, die an verschiedenen Stellen errichtet wurden, beispielsweise im Kurpark und am Marktplatz. Die Kirche „Maria Magdalena“, erbaut 1736 im Barockstil, und die russisch-orthodoxe Peter-und-Paul-Kirche prägen das historische Stadtbild.

Wer geruhsame Sportarten wie Wandern oder Golf mag, wird sich in Karlsbad wohlfühlen. Rund um die Stadt führen verschiedene Wanderwege. Ein schöner Spazierweg verläuft hinauf zum Aussichtsturm „Diana“ über der Stadt. Dort hinauf fährt aber auch eine Standseilbahn. In der abwechslungsreichen Landschaft um die Kurstadt sind vier Golfplätze angelegt worden.

Das Skizentrum Pernik

In der langen Wintersaison kommen natürlich viele Skisportler nach Karlsbad. Rund um die Stadt lässt es sich gut langlaufen. Aber viele Winterurlauber machen auch gern einmal einen Abstecher ins Erzgebirge hinein.

Ungefähr 28 km nördlich von Karlsbad liegt auf 840 m Höhe die kleine Erzgebirgsgemeinde Pernik (deutscher Name: Bärringen, rund 1.200 Einwohner). Eine familienfreundliche Skischule, das Skizentrum Pernik, lockt jeden Winter die Urlauber an. Hier können Anfänger jedes Alters Ski alpin oder Snowboarden erlernen. Vier Lifte sind vorhanden, und für Schlittschuhläufer ist mit einer künstlichen Eisfläche ebenfalls gesorgt.

Wellness und Wandern in und um Marienbad

Marienbad besitzt zahlreiche Mineralquellen. Eine Besonderheit der Kuranwendungen hier sind die Moorbäder.

Eine weitere Attraktion für Wellness-Gäste sind die Salzgrotten. Inzwischen sind in Marienbad drei Salzgrotten vorhanden, eine im Hotel „Krakonos“, eine in der Hlavni-Straße und eine im Hotel „Berlin“. Der Gast legt sich für 45 Minuten in die mit Steinsalz und Meersalz versetzte Luft der Grotte. Die Anwendung hilft z.B. bei Asthma, bei Allergien und Rheuma. Die Salzluft ist auch gut für Menschen mit Raucher- oder Staublunge.

Gesundheitsbewusste Gäste von Marienbad werden auch gern die eine oder andere Rundwanderung um die Stadt unternehmen wollen. Die Rundwanderwege sind gut ausgeschildert und führen an Aussichtspunkten, Quellen, Statuen, Denkmälern und anderen romantischen Plätzen vorbei.